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Montag, 1. Februar 2016, 16:40

Tschüss Alternativmedizin??--Keine Alternative für uns!!! Jetzt unterschreiben!!!

Tschüss Alternativmedizin!




Tierheilpraktiker Adé!

Homöopathie für Tiere = gestrichen
Natürliche Pflegemittel – abgeschafft
Informationsverbot für Alternativen zu chemischen Medikamenten wie z.B.
Antibiotika

Dieses Szenario gilt es zu verhindern!!

Stellt euch ein Deutschland vor, in dem ihr jedes Mal zum Tierarzt fahren, den Tierarzt bezahlen und um ein Rezept betteln müsst, damit euer Hund ein natürliches Ergänzungsfuttermittel bekommt.

Und das zum 5 bis 10-fachen Preis von Mitteln, die heutzutage als Ergänzungsfuttermittel online oder in Futtergeschäften zu bekommen sind.

Oder homöopathische Mittel für Tiere nur noch vom Tierarzt bekommen könnt.
Oder Kräutermischungen GAR NICHT MEHR bekommen könnt.
Stellt euch homöopathische Präparate vor, die zur Anwendung am Menschen, also auch an Säuglingen, Schwangeren und stillenden Frauen zugelassen bzw. registriert sind, die künftig eine zusätzliche Zulassung erhalten müssen, um bei Tieren angewendet werden zu dürfen!*
Kann nicht passieren?

Es passiert gerade.

Die Europäische Kommission hat im September 2014 einen Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über Tierarzneimittel eingereicht.

Diese Verordnung wird den Einsatz von komplementär-alternativmedizinischen Arzneimitteln (Homöopathika, Pflanzenpräparate, u. a.) faktisch unmöglich machen.

Der Beruf des Tierheilpraktikers wird damit obsolet gemacht, da TH‘s dann handlungsunfähig sind. Ein ganzer Berufszweig wird effektiv ausgerottet.

Wahrscheinlich passiert dann irgendwann dasselbe mit den Humanprodukten, denn der Pharmaindustrie sind die NATÜRLICHEN Nahrungsergänzungen schon lange ein Dorn im Auge!

Wenn ihr nicht demnächst jedes Mal zum Tierarzt fahren möchtet, um für extrem überteuerte Preise einfache, natürliche Ergänzungsfuttermittel, Kräuter oder homöopathische Mittel zu bekommen, müsst ihr handeln!
Es liegt eine Petition beim Bundestag vor, die bis zum 24. Februar 50.000 Unterschriften braucht um überhaupt eine Chance zu bekommen, diese Verordnung zu ändern oder zu verhindern.
BITTE ÜBERALL TEILEN UND UNBEDINGT UNTERSCHREIBEN.

cdVet hat sich dieser Problematik bereits seit mehreren Jahren angenommen und engagiert sich hier sehr intensiv, um die Vielfalt an Möglichkeiten der Unterstützung der Tiergesundheit, der Vermeidung und Beseitigung der Ursachen von Krankheiten und die Therapievielfalt (z.B. Tierheilpraktiker) zu erhalten und zu fördern.
Seit Anfang 2015 hat die Geschäftsleitung von cdVet bis heute mehr als 50 Gespräche und Termine mit Politikern aus Land, Bund und EU wahrgenommen, um das Interesse an den geplanten EU-Verordnungen und deren Potential gegen Alternativen zur Chemie zu erhöhen,

Einige Termine wurden zudem gemeinsam mit THP-Verbänden und insbesondere mit der ATG zu diesen Themen geführt.


Die Problematik stellt sich wie folgt dar:
Es gibt 2 Haupt-Problemfelder:

1. Die Abschaffung der Ausnahmeregelung, dass die „Zweckbestimmung der Fütterung, Reinigung, Pflege, Geruch, Geschmack… „ nicht unter den Geltungsbereich des Arzneimittelrechtes fallen. Diese Ausnahme wurde (mit Ausnahme der Futterzusatzstoffe) ersatzlos gestrichen.
Das hat zur Folge, dass somit alle Produkte, die durch Pflege, Ernährung, Reinigung, Hygiene, … Ursachen für Krankheiten beseitigen bzw. reduzieren unter das Arzneimittelrecht fallen. Die Beratung zu diesen Themen würde zudem kriminalisiert, da diese Themen nicht mehr bezüglich
Produkten beraten werden dürften.

Folglich heißt das, dass durch Unterlassung gesundheitsfördernder Ernährung, Pflege, Reinigung, etc. Krankheitsursachen
nicht mehr vermindert werden dürften.

Der Umstand, dass oftmals von Pharmakonzernen in den Verkehr gebrachte Futterzusatzstoffe nach dem Entwurf aus dem Geltungsbereich des Arzneimittelrechtes herausgenommen sollen, macht deutlich, dass offenbar die Interessen der Pharmalobby im ersten Entwurf der EU-Verordnung massiv eingeflossen sind.
Zu diesem Thema hat cdVet gemeinsam mit der ATG erreichen können, dass mehrere wichtige deutschen Fraktionen im Europaparlament
einen Änderungsentwurf eingebracht haben, der diese Herausnahme wieder herstellt. Es ist zu hoffen, dass dieses dann am Ende auch beschlossen wird.

Gleichwohl ist es sehr wichtig, dass auch die Bundesregierung, die sich in diesem Sinne bislang nicht konstruktiv betätigt hat, diese Problematik auch zur Kenntnis nimmt und dazu beiträgt, dass die notwendigen Änderungen auch endgültig aufgenommen werden.

2. Homöopathika

Arzneimittel wie zum Beispiel insbesondere Homöopathika, die von Landwirten, Tierhaltern und Tierheilpraktikern verwendet bzw. empfohlen werden.

Hier sind massive Einschnitte vorgesehen, die für Tierheilpraktiker letztlich einem Berufsverbot nahekommen und zugleich den Tierhalter und auch den
Landwirt bei der Anwendung natürlicher Arzneimittel in den Bereich der Illegalität versetzen. Letztlich führen die Änderungen dazu, dass viele
Produkte vom Markt verschwinden und der Bereich noch mehr zum Exklusivfeld für Tierärzte gemacht wird.

cdVet Produkte sind hiervon nicht betroffen, da cdVet Produkte keine Arzneimittel sind. Allerdings bauen Therapiekonzepte oft auf Kombinationen auf.

Es wird z.B. oft Homöopathie erfolgreich mit Kräutern und Ernährungskonzepten kombiniert. Dieses wäre künftig nicht möglich.

Natürliche Tiergesundheit lebt von der Vielfalt der Möglichkeiten und auch dem Wettbewerb um wirksame Lösungskonzepte.
Diese Vielfalt wird u.E. in dieser Verordnung leichtfertig den Lobbyinteressen weniger Pharmakonzerne geopfert.

Die Petition stützt sich besonders auf das 2. Themenfeld, da in diesem Bereich bislang noch kein wirksames Gehör in der
Politik erreicht werden konnte. Im Rahmen des Petitionsverfahrens, soll der Bundesregierung bzw. dem dt. Bundestag
die Brisanz und Bedeutung dieses Themas nahegebracht werden. Es ist wichtig, dass die Politik erkennt, wie bedeutend es ist,
nicht nur verbal zu erklären, dass man Antibiotika in der Landwirtschaft einschränken will, sondern auch den Alternativen nicht weiter unnötige
Steine in den Weg legt.

Was können Sie tun?

1. Nehmen
Sie an der Petition teil.

https://epetitionen.bundestag.de/petitio…itzeichnen.html



2. Teilen Sie unseren Aufruf an alle, die ein Interesse an dem Erhalt der Vielfalt von natürlichen Therapien und Gesundheitskonzepten haben.
3. Sie wollen mehr Hintergrundinfos? Auf www.antibiotika-natuerlich-vermeiden.de stehen weitere Infos zu diesem Thema. Besonders empfehlen wir den Film „Lobbyinteressen siegen über Tiergesundheit“

cdVet - für natürliche Tiergesundheit - Erfahrung in Entwicklung und Herstellung von reinen Naturprodukten seit 15 Jahren

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Freitag, 19. Februar 2016, 17:08

Antworten auf kritische Zitate im Internet bzw FAcebook bezüglich der Petition

Zitat 1 : Hallo Nachdem ich mir die Mühe gemacht habe euer anliegen durchzulesen und mich durch fast 119 Seiten EU-Verordnungs(Kauderwelsch) geschlagen habe, hätte ich von euch gerne eine genauere Aufklärung wie und warum ihr zu einem solchen Schluss kommt, dass dies das Ende der Tierheilpraktik und Homöopathischen Mittel für Tiere bedeutet. Ich verstehe dies ganz vereinfacht gesagt so: Es dürfen nur mehr Mittel Vetrieben werden, welche Nachweislich unschädlich für Tiere sind und deren Grundsubstanz in der Datenbank gelistet und Zugelassen sind. Versteht mich nicht falsch, ich bin kein Gegner der Naturheilkunde - bei Mensch und Tier - nur bevor ich irgendetwas blind Unterzeichne, hinterfrage ich die Dinge gerne. Darum bitte ich euch um genauere Erklärung und wenn möglich mit Quellenangabe die euere bedenken rechtfertigen. Vielen Dank Antowrt1: Es liest sich fast so: Mittel wie Homäopathzika, die bei Säuglingen zulässig sind, homäopathischen Einzuelmittel u. ä. sind definitv ungefährlich für Tiere und erst recht ungefährlich für Menschen, die diese Tiere essen oder deren Milch trinken. Gerade bei Homäopathika kann es ja nicht sein, dass diese einerseits wegen angeblicher "Wirkungslosigkeit" kritisiert werden und zugleich angeblich so gefährlich seinen. dass man sie nicht bei Tieren verwenden dürfe. Es geht einfach darum, ungeachtet der persönlichen Einstellung zu Therapieverfahren, diese für Tierhalter und Therapeuten freu zugänglich zu belassen, soweit diese keine besondere Gefahr darstellen. Die einzige Gefahr, die diese Produkte darstellen ist die, dass viele Gelegenheiten für klassische medizinische Behandlung (z.B. Antibiotika) durch naturhielkundlichen Therapierfolg wegfallen. Das ist ja letztlich gewollt: Antibiotika vermeiden. Wir wollen, dass diese Möglichkeiten erhalten bleiben. Ähnliches gilt bezüglich natürlichen Pflegemitteln, Futterergänzungen und Hygieneprodukten: Diese sollen durch Pflege, Ernährung, Reinigung und Hygiene Gründe für Krankheiten vermeiden und auch künftig erlaubt sein. Auch die Bewerbung der Wirkung und somit die Freiheit der Information über Möglichkeiten der Gesundheitlichen Optoimierung durch Reinigung und Fütterung. Uns ist wichtig, dass nur Produkte, die potentielle Gefahren beinhalten, durch das Arzneimittelrecht reglementiert werden. Antwort 2 die Verordnung sieht vor, dass zukünftig keinerlei Humanpräparate mehr am Tier angewendet werden dürfen, sondern nur noch tierartspezifisch (!) zugelassene Tierarzneimittel. Als Arzneimittel eingestuft werden dürfen zukünftig auch Homöopathika, Kräuter, Nahrungsergänzungen und Pflegeprodukte, für die die Zulassungsvorschriften (Nachweis von Wirksamkeit und Sicherheit in Studien, Herstellungsvorschriften) dann ebenfalls gelten. Weiterhin werden Tierarzneimittel unter Verschreibungspflicht durch den Tierarzt gestellt, sofern sie nicht bereits verschreibungspflichtig sind (Allopathika sind das ja im Großteil bereits). Die Umwidmung von Humanpräparaten auf Tiere und von einer Tierart auf die andere wird für Tierärzte, Tierheilpraktiker und Tierhalter unter Strafe gestellt. Diese Regelungen sind auf den 119 Seiten nachzulesen. Die sich daraus ergebenden Konsequenzen sind nicht unmittelbar nachlesbar, aber sie bedeuten Folgendes: - Tierheilpraktiker, Tierärzte und auch Tierhalter dürfen keine Humanprodukte mehr für den Einsatz am Tier nutzen oder empfehlen. Die Naturheilkunde arbeitet heute aber zu einem nicht unwesentlichen Teil mit Humanprodukten, da es keine Hersteller für Brennesseltee speziell für Katzen gibt (um ein Beispiel zu konstruieren). - Die Hersteller von Kräutermischungen, Homöopathika, Nahrungsergänzungen etc. für Tiere sind zum Großteil nicht Teil von Pharmakonzernen, sondern kleine Firmen, die die notwendigen finanziellen Mittel für Arzneimittelzulassungsstudien nicht aufbringen können werden. Die Produkte werden daher, wenn sie als Arzneimittel eingestuft werden werden, vom Markt verschwinden und damit selbst für den Tierarzt nicht mehr verfügbar sein. - Naturheilmittel wie ganze Pflanzen sind für Pharmakonzerne nicht patentierbar, d.h. deren Interesse an der Erforschung und Herstellung solcher Präparate ist gering. Ebenso die Gewinnmargen im tiernaturheilkundlichen Bereich. - Präparate, deren Hersteller sich die Zulassung leisten können und diese auch erlangen, stehen unter Verschreibungspflicht, d.h. sie sind für Tierheilpraktiker, Tierphysiotherapeuten, und auch Tierhalter nicht mehr frei erhältlich. Über ihren Einsatz bestimmt der leider oftmals nicht naturheilkundlich ausgebildete Tierarzt. Welcher Raum bleibt da noch für die Naturheilkunde? Antwort 3 Überleg doch mal, wie praktische Naturheilkunde aussieht, wenn die Verordnung so wie jetzt vorgeschlagen durchgesetzt wird: - Viele Mittel fallen ganz weg, es bleiben nur einige wenige zugelassene Mittel für bestimmte Tierarten übrig. - Diese Mittel muss Dir Dein Tierarzt verordnen. Wie viele Tierärzte sind in der Naturheilkunde (die nicht Teil des Studiums ist) so gut ausgebildet, dass sie die Gastritis Deines Hundes lieber mit Slippery Elm Bark, Katzenkralle und Thymian behandeln als mit Magensäureblockern, wie sie es im Studium gelernt haben? Und wie viele Besitzer sind selbst kundig genug, mit dem Tierarzt über mögliche Alternativen zum Magensäureblocker debattieren zu können? - Dein Tierarzt ist naturheilkundlich gebildet und verordnet Deinem Hund Slippery Elm Bark. Dafür bezahlst Du dann den ca. 5fachen Preis wie heute für die Nahrungsergänzung, da schließlich die Zulassungsstudien und die Verordnung durch den TA bezahlt werden müssen. - Du hast selbst Kenntnisse in der Naturheilkunde und darfst Deinem Hund nichtmal den Spitzwegerich von Deiner Wiese geben, denn dieser wurde zum Arzneimittel erklärt. - Bauern, die oft recht gute Kenntnisse in der natürlichen Gesundheitsprophylaxe und Therapie besitzen, sind gezwungen, für jedes Wehwehchen bei jedem ihrer Tiere den Tierarzt zu rufen, damit dieser, wenn sie Glück haben, ein natürliches, zugelassenes, teures Arzneimittel verordnet. Oder doch lieber die billigere, weil massenproduzierte allopathische Variante verschreiben lassen? Was bedeutet das für die Fleischpreise und auch für die Bedingungen, unter denen die Tiere leben müssen, in der Landwirtschaft? Ruft wirklich jeder Bauer bei jedem Wehwehchen, das er sonst selbst behandelt hat, den Tierarzt oder muss die Kuh dann da halt durch? - Für die Zulassungsstudien für bereits lang praktisch erprobte Naturheilmittel zum Tierarzneimittel werden tausende von Tieren, wie gesagt, nicht nur Mäuse, zu Versuchstieren. Ist das wirklich erstrebenswert? ..Ist das wirklich eine erstrebenswerte Situation für die Naturheilkunde? Oder müssten nicht für den Schutz, den Du lobst, andere Regelungen getroffen werden, die passender sind? Weitere Infos auch unter [url]www.antibiotika-vermeiden.de[/url]

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Freitag, 19. Februar 2016, 18:21

Wir sind nicht generell gegen die Verordnung:

Nur um Missverständnisse vorzubeugen: cdVet und auch unser Verband ATG als Pendent sind NICHT gegen die Verordnung insgesamt. Wenn die wichtigen von uns geforderten Punkte geändert werden, ist die Voerordnung ein ausgewogenes Gesetzesvorhaben, welches die Ziele der Antibiotikareduktion, der Einschränkung der Verwendung nicht notwendiger Arzneimittel und zugleich der Erleichterung für Alternativen zu Antibiotika gerecht werden kann. der Filmbeitrag und die Informationen auf www. antbiotika-natuerlich-vermeiden.de geben hier weitere Hintergrundinfos mfg

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